Die FAU hat die erste Verhandlungsrunde der Tarifaktion 2019, in Berlin, begleitet.
20 BTB`ler haben sich aus NRW aufgemacht, um die Forderung nach 6% mehr Gehalt zu unterstützen.

Der dbb Vorsitzende Ulrich Silberbach freute sich über die unterstützende Präsenz des BTB, der mit dem Großplakat „Wir sorgen für Stabilität“ – Öffentlicher Dienst der Länder, für bleibenden Eindruck bei der Verhandlungskommission sorgte.
Dazu trugen auch die neuen Westen und Helme bei, die die blaue Gewerkschaftsfarbe wiederspiegeln und so das einheitliche Auftreten der FAU sichern.

gruppedbbvorsitz

Durch die mittlerweile sehr guten Kontakte zur Jugend des dbb, wurde kurzerhand deren Vorsitzende Karoline Hermann in die Mitte der Meister, Techniker und Ingenieure aufgenommen und für den Hashtag #dbbj zu werben. Unter diesem Suchbegriff findet man im Internet alle Informationen zur Jugend im dbb, auch zu den laufenden Tarifverhandlungen.

Karoline Herrmann von der dbbj

Der Bundesvorsitzende Jan Seidel nutzte ein Interview, um erneut auf den teils prekären Fachleutemangel im technischen Dienst der Bundesländer hinzuweisen.

Jetzt ist es an der Zeit, ein Zeichen zu setzen, dass der öffentliche Dienst der Länder ein zuverlässiger, wertschätzender Arbeitgeber ist, der seine Angestellten und Beamte nicht schlechter stellt, als dass es der Bund tut. Deshalb ist die Forderung von 6%, mindestens 200 € nicht überzogen, sondern erfüllt den Nachholbedarf.

Dass der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der ersten Runde kein Angebot in die Verhandlung einbringt, ist eine überflüssige Tradition der TdL die keinem weiterhilft und allen nur Zeit und Geld kostet. Hier könnte wirklich sinnvoll gespart werden!

Zur 2. Verhandlungsrunde in Potsdam, wird ein Team um unseren stellvertretenden Bundesvorsitzenden Michael Brendle und aus Vertretern der Arbeitnehmer aus den Landesverbünden die Farben des BTB´s vertreten.

Wir bleiben bei unseren Forderungen, denn wenn die Länder jetzt weiterhin auf Kosten der Beschäftigten sparen, fördern sie dadurch einen unattraktiven öffentlichen Dienst.